Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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nur noch wenige Augenblicke zu leben habe, und daß man dieſe benützen müſſe, wenn man ſeiner Ausſagen bedürfe. Alles verſammelte ſich ſogleich im Zimmer des Kranken, der nicht ohne Mühe folgende Erzählung lieferte. 6

Geſchichte des Herrn von Monterranville.

Jetzt, wo der Tod über meinem Haupte ſchwebt, wo mein Weſen ſeiner Auflöſung nahe iſt, ſchau⸗ dere ich zurück, wenn ich mir all die Verbrechen wieder vorführe, zu welchen Neid und Habgier mich antrieben!.. Die Binde vor meinen Augen 1 iſt gefallen!... Gewiſſensbiſſe zerfleiſchen mein Inneres!... und ich vermag mir keine Täuſchung 6 mehr zu machen!.. Ach!... wie ſchrecklich ſind 1 ſie, die letzten Augenblicke des Verbrechers!... kein Troſt bleibt ihm mehr! Die Welt, von der er ſcheidet, blickt ihm mit Abſcheu nach!. und kein Andenken an eine gute That mildert ſeine Qual. 3

O Du intereſſantes Weib, das ich ſeit ſeine Kindheit verfolge!... wie ſehr wirſt Du erröthen, 4

wenn Du in dem Elenden, den Du vor Dir haſt, Deinen Oheim erkennſt!...

Meinen Oheim!... rief Pauline überraſcht. Ihr Oheim! wiederholen alle Anweſenden. Der Verwundete winkte, man möchte auf 11 hören, und fuhr folgendermaßen fort: 4

Mein wahrer Name iſt Drogluski; ich bin 8 Smolensk geboren: der Aalatin⸗ mein Vater, war