Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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ihm wollen wir alle Umſtände der Entführung vernehmen. 1

Die beiden Freunde verſtehen nichts von dem Allem, folgen aber Müller'n nichtsdeſtoweniger auf den Kampfplatz, wo Heinrich den Schrecken ſeiner geliebten Pauline ſtillte. Der arme Hein⸗ rich war außer ſich vor Freude: ein Wort von ihr war hinreichend geweſen, ihn glücklich zu machen; ſich ihm in die Arme werfend, hatte ſie geſagt: Du biſt nicht mein Bruder!

Sieh, da iſt Dein Vater, ſprach ſie, als ſie d'Ormeville erkannte. Wär's möglich? großer Gott!... Sie ſind's... Und ſchon lag Heinrich in den Armen des Urhebers ſeiner Tage.

Die allgemeine Freude gränzt bis an den Wahnſinn: der Oberſt, d'Ormeville, Heinrich, Pauline, Müller herzen einander: nun ſind ſie vereinigt! Sie dürfen ſich alſo lieben, es iſt kein Verbrechen mehr, nach ſo vielem Kummer, ſo vie⸗ len Widerwärtigkeiten! Ihr gebeugtes Gemüth vermag dieſes Uebermaß von Glück kaum zu er⸗ tragen, und Thränen der Rührung füllen ihre Augen.

Ah!... tauſend Millionen Patronen, wir ſind Sieger! rief Müller, indem er ſeinen Tſchako hoch in die Lüfte warf, aber nicht ohne Mühe, denn der Platz hat ſich lange gehalten.

Als ſich die erſten Ausbrüche der Freude etwas gelegt hatten, dachte man an die Weiterreiſe nach Schloß Framberg; doch ein klägliches Stöhnen