Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Poſtillon zu, er ſolle anhalten: da dieſer nicht auf ihn hört, ſondern ſeinen Weg fortſetzt, greift Hein⸗ rich zu dem einzigen noch übrigen Mittel, ſeine Freundin zu retten: er feuert eine Piſtole auf den Kutſcher ab, und dieſer ſtürzt todt nieder auf den Weg.

Da hielt der Wagen ſogleich ſtill; ein Mann ſteigt wie raſend heraus und ſpringt mit dem Degen in der Hand auf Heinrich los: dieſer erkennt ihn, es iſt Herr von Monterranville, der Mörder im Walde.Komm her, Elender! rief er ihm zu; komm her und empfange den Lohn Deiner Schand⸗ 8 thaten. 3 Feſten Fußes erwartet er ſeinen Gegner, und beide fallen einander mit gleicher Wuth an; in 1 dieſem Augenblick fand ſich unſer Huſar auf dem

Kampfplatze ein.

Eilftes Kapitel. 6 I 3 Glückliches Zuſammentreffen. 3 Ha! ha!... Galgenſchwengel! ſchrie Müller, 1 auf die Kämpfenden zueilend, Du wagſt's, Dich mit meinem Zögling zu meſſen! Warte, warte,

wir wollen Dir zeigen, ob unſere Klingen ſcharf 3 ſind. 1

Aber er kam zu ſpät, um noch das Vergnügen

zu haben, ſelbſt drein zu ſchlagen, denn während er ſprach, erhielt Herr von Monterranville von