Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Verfolgung begriffen ſeien. Mit dem feſten Entſchluß, ſich nicht zu zeigen, ging er wieder in ſein Zim⸗ mer, unter Betrachtungen über dieſes Zuſammen⸗ treffen; aber der Gedanke, ſeine Pauline ruhe unter einem Dache mit ihm, gönnte ihm keinen Augenblick Ruhe.

So wie der Tag graute, war Heinrich auf den Beinen. Das Verlangen, Pauline wieder zu ſehen, trieb ihn fort und er ſtellte ſich vor dem Thor des Gaſthofs auf die Lauer, ungeduldig auf ihre Er⸗ ſcheinung harrend. Nach ziemlich langem Warten fing ſein Muth zu ſinken an, und er wollte gerade den Platz räumen, als er die ſo ſehnlich Herbei⸗ gewünſchte an ſich vorüberkommen ſah; aber Müller und Frank waren nicht dabei: ein einziger Mann, ein Mann, den Heinrich nicht kannte, ſchien ſie zu geleiten. Erſtaunt hierüber, folgt ihnen unſer Held in ziemlicher Entfernung. Am Saum des Waldes fielen zwei Männer über Pauline her und trugen ſie ein paar Schritte weit in einen Reiſe⸗ wagen; vergebens ſträubt ſich Pauline und ſchreit nach Hülfe, ſie iſt bald im Wagen, und ihr Führer ſteigt auf den Bock und peitſcht auf die Pferde

los, die in raſchem Trabe davonfliegen.

Heinrich war Paulinen zu Hülfe geeilt; aber er war zu ſehr entfernt, als daß er hoffen durfte, ſie ihrem Entführer abjagen zu können. Doch Liebe und Wuth geben ihm Flügel, er läuft mit ſolcher Geſchwindigkeit, daß es ihm bald gelingt, den Wagen einzuholen. Nun ſchreit er dem