Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Seligkeit iſt, und die mein Vergehen vielleicht ins Grab ſtürzt!

Nachdem Heinrich einen ganzen Tag über Stock und Stein gelaufen war, vermochte er der Müdig⸗ keit nicht mehr zu widerſtehen und ſprach in einer Köhlerhütte ein. Er befand ſich nun mitten im Schwarzwald, in der Nähe von Freudenſtadt. Der arme Heinrich, erſt von einer langen Krankheit erſtanden, war außer Stands, ſo herben Schmerz zu ertragen und kaum war er bei dem guten Land⸗ mann, als er zum zweiten Mal krank darnieder⸗ fiel. Er hatte indeß beim Eintritt ſeinem Wirth tiefes Schweigen über ſeinen Aufenthalt bei ihm auferlegt, und dieſer das Geheimniß gewiſſenhaft bewahrt. Der wackere Huſar ließ es ſich gewiß nicht einfallen, daß ſein geliebter Zögling ſo nahe bei ihm ſei, daß ein hitziges Fieber ihn verzehre und daß er, von Kummer und Leiden niedergedrückt, als einzigen Beiſtand nur einen armen Köhler habe, der ſelbſt an Allem Mangel litt. Müller wäre zu ihm geflogen, um über ſeine Tage zu wachen, aber das Schickſal hatte es anders verordnet.

Nach ſechs Wochen war er endlich ſo weit ge⸗

neſen, daß er den Schwarzwald verlaſſen konnte.

Er ſagte ſeinem Wirthe Lebewohl und ging weg, ohne zu wiſſen wohin. Da er ſich indeß vom Schloß Framberg entfernen wollte, ſchlug er die Straße nach Frankreich ein und verweilte einige Zeit in Straßburg. Er quartirte ſich in dem Hauſe ein, wo er ſeine theure Pauline wiedergefunden, in