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von Monterranville, dem er ſchon lang gern den Garaus gemacht hätte, und der andere, o unver⸗ hofftes Glück! ſein theurer Heinrich, nach dem er ſchon ſo lange ſeufzte!
Durch welchen Zufall befand er ſich da und zu ſo gelegener Zeit, um die Entführung ſeiner Pau⸗ line durch einen Böſewicht zu verhindern, der ſie verderben wollte? das wollen wir dem Leſer im folgenden Kapitel mittheilen; dazu aber müſſen wir zu dem Augenblick zurückgehen, wo ſich unſer Held ſo plötzlich vom Schloß entfernte.
Zehntes Kapitel.
Kurz und traurig.
Man wird ſich erinnern, daß Heinrich ſich mitten in der Nacht von dem Schloſſe in einem Zuſtand von Geiſtesverwirrung entfernte, der ihm weder erlaubte, ſich zu beſinnen, wohin er gehen, noch zu bedenken, was aus ihm werden ſollte.
Die Erinnerung an ſein Verbrechen trübte ſeine Vernunft und laſtete ſchwer auf ſeiner Seele.„O, mein Gott! jammerte er, der Du mir ein gefühl⸗ voll Herz gegeben, um mit Leidenſchaft zu lieben, und eine Seele, die zu ſchwach iſt, um eine ver⸗ brecheriſche Zärtlichkeit zu überwinden, nimm mir das Leben oder entferne aus meinem Gedächtniß das Bild Derienigen, die meine Marter und meine


