mehrmals, keine Antwort.„Sie war des Wartens überdrüſſig und geht ohne Zweifel im Garten ſpa⸗ zieren,“ dachte Müller; ſchnell begibt er ſich durch den Hof nach dem Garten. Auf dem Weg trifft er den Wirth, der ihn anhält:„Wo.. wo.. geht, geht der Herr hin?— Zum Henker! ich ſuche die junge Dame, die in dieſem Flügel da ſchlief und nicht mehr in ihrem Zimmer iſt; wahrſcheinlich ging ſie in den Garten.— Du.. Durch.. Durch⸗ aus nicht; der Herr weiß wohl, daß.. daß ſie abgereist iſt.— Was abgereist!... nein, drei⸗ faches Donnerwetter! das weiß ich nicht; aber das kann nicht ſein, ſagt, wann? wie? mit wem?— So.. ſo.. ſo eben!— Iſt's möglich?— Mit einem Mann, we.. we. we.. we..— Geht zum Teufel mit Euerm We, We, We,“ ſchrie Müller, außer ſich vor Wuth, und ſtößt den Wirth unſanft von ſich, der mit dem Hintertheil auf einen großen Hofhund fällt, welcher, durch dieſen unverhofften Angriff erſchreckt, den Ruheſtörer in ſein Sitzleder beißt..
Müller zweifelt nicht, daß dahinter etwas Be⸗ ſonderes ſtecken müſſe, und entſchließt ſich, ſchnell Paulinen nachzuſetzen.„Welchen Weg hat ſie ein⸗ geſchlagen? fragte er ein junges, vor der Thüre ſitzendes Dienſtmädchen.— Die Straße nach Lüne⸗ ville, Herr.“ Unſer Huſar ſpringt unverweilt auf das erſte ihm unter die Hände fallende Pferd und jagt ſpornſtreichs auf der Straße nach Lüneville davon.


