Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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machen? Und haben Sie nicht überdies fortwäh⸗ rend die Rechte eines Vaters über ihn, da Sie ihm ſo lange Vater waren? Sie behalten dieſe ehrwürdigen Rechte, und ich würde Heinrich meiner Zärtlichkeit nicht würdig erachten, wenn er für Sie nicht ſtets die gleiche Liebe hegte.)

Die beiden Freunde umarmten ſich herzlich, in⸗ dem ſie einander zuſchworen, für Heinrich und Pauline immer die Zärtlichkeit eines Vaters zu hegen.Aber, ſagte der Oberſt, haben Sie nie einen Verſuch gemacht, zu entdecken, wer die El⸗ tern der armen Kleinen waren und woher die Un⸗ geheuer kamen, welche ihren TDod wollten? Ich geſtehe, ich habe es nie zu entdecken geſucht. Erſt⸗ lich dachte ich, ich würde mir vergebliche Mühe geben: ich hätte in ein Land zurückkehren müſſen,

wo ich Niemand kannte, um Leute aufzuſuchen, die

ſicherlich meine Rückkunft bis zu ihrer Flucht nicht abgewartet haben werden, wie ſie mir's auch vor⸗ her geſagt hatten. Dann dachte ich über die Lage meiner theuern Pauline nach; bei mir war ſie glücklich, ruhig; und vielleicht ſtörte ich ihre Ruhe, erweckte Feinde gegen ſie durch Nachforſchung nach ihren Eltern, welche ſich ohne Zweifel wenig um ſie bekümmerten, da ſie nichts für ihre Wieder⸗ auffindung thaten. Hinſichtlich des erſten Punkts haben Sie Recht, lieber d'Ormeville, in Betreff des zweiten bin ich jedoch nicht Ihrer Meinung; denn jetzt, wo Pauline Beſchützer, Freunde an uns hat, die ſie vor den Nachſtellungen ihrer nichts⸗

Se.