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folgt, ward auch mir endlich: kaum waren vier⸗ zehn Tage ſeit unſerm Aufenthalt im Walde ver⸗ ſtrichen, als ich erfuhr, daß die Oeſtreicher in Eilmärſchen gegen meinen Zufluchtsort anrückten; die Ruſſen flohen vor ihren Siegern her, und bald ſah ich mich mitten unter meinen Waffenbrüdern.
„Nun nahm ich in ihren Reihen meinen frühern Grad wieder ein; aber ich war ſehr in Verlegen⸗ heit wegen meiner kleinen Pauline, als mich der Zufall mit Madame Reinhard bekannt machte: ſie war ihrem Sohn zum Heere gefolgt; er war ge⸗ fallen und ſie in der finſterſten Verzweiflung. Ich machte ihr den Vorſchlag, Paulinen, die ich für meine Tochter ausgab, als Mutter zu dienen; mit Freude willigte ſie ein und reiste nach Offenburg, da ſie ihren Sitz in der Gegend nehmen ſollte. Ich hoffte, in kurzer Zeit zu ihr zu treffen und auch meine Clementine wiederzuſehen! Aber, ach! ein Offizier, der beim Schloß Framberg vorüberge⸗ kommen war, belehrte mich, daß meine Angebetete mich, wie Jedermann, für todt gehalten, den Grafen von Framberg geheirathet, einen Sohn von ihm gehabt hätte und nach kurzer Ehe geſtorben ſei.
„Dieſe Nachricht ſchlug alle meine Plane künf⸗ tigen Erdenglücks zu Boden. Ich dachte nur daran, mich durch den Tod wieder mit meiner Clementine zu vereinigen. Mehre Schlachten wurden gelie⸗ fert; ich ſuchte den Tod in den feindlichen Reihen, aber er blieb taub für meine Sehnſucht, und ich fand nur Ruhm. Ich wurde zum Kapitän gemacht,


