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willige ein.— Sehr gut; ſo folgt mir, ich will Euch das Kind ausliefern.— Wie! auf der Stelle? — Gewiß! je bälder, um ſo beſſer.“
„Schaudernd folgte ich dem Niederträchtigen, der mich der Theilnahme an einer ſolchen Schand⸗ that fähig hielt. Er führte mich in das Innere des Schloſſes: tiefe Stille herrſchte rings umher. In einem Gemach zu ebener Erde hieß er mich ſeine Rückkunft erwarten und ging. Einige Mi⸗ nuten blieb ich allein, lauſchte ſorgfältig, ob ich nichts hörte, aber eine tiefe und ganz außergewöhn⸗ liche Stille führte mich auf den Gedanken, mein Führer wohne allein hier, und ich geſtehe, ich faßte damals den Entſchluß, die Erde von dieſem Un⸗ geheuer zu befreien und ſein unſchuldiges Schlacht⸗ opfer zu retten; doch ich ward in meiner Erwar⸗ tung getäuſcht: mein Mann kam mit einem Kind auf den Armen zurück; ihm folgte eine andere Perſon, die maskirt war und mich ſprachlos an⸗ ſtarrte.„Sieh, da iſt das Kind und eine volle Goldbörſe, ſprach der erſtere. Du weißt, was Du zu thun haſt; geh, verlaß dieſes Schloß und be⸗ denke wohl, daß wenn Du unſere Befehle nicht vollziehſt, der Tod Deinem Verrathe auf dem Fuße folgen wird.“
„Ich erwiderte nichts; ich nahm das Kind und die Börſe, und mein Mann begleitete mich bis an das Thor: nachdem er mir dort ſeine Drohungen noch einmal wiederholt hatte, verließ er mich, und ich befand mich mit dem Kinde allein.
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