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2. Th. (1843)
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zur Schlachtbank führen; dies werde ich auch thun, wenn Ihr nicht in meinen Vorſchlag einwilligt.

Ich ſah, daß ich's mit einem Böſewicht zu thun hatte; aber mein Leben war in ſeinen Hän⸗

den, ich mußte mich daher verſtellen.Was for⸗

dert Ihr von mir? ſagte ich. Hört, antwortete er; hier in dieſem Schloſſe lebt ein Kind von drei bis vier Jahren; ſein Daſein iſt verſchiedenen Per⸗ ſonen im Wege: wir hätten es ſelbſt umbringen können; aber ich habe die Augen auf Euch geworfen, weil dieſer Mord, im Schloſſe vollbracht, vielleicht hätte Verdacht erregen können. 7

Ich ſchauderte bei dieſer Rede, verbarg jedoch meinen Unwillen, und der Böſewicht fuhr fort: Ihr braucht die Beweggründe dieſes Racheſchritts nicht zu kennen; ich rathe Euch ſogar, Euch nie darnach zu erkundigen; denn dieſe Neugierde würde Euch das Leben koſten; und wenn Ihr in einigen Jahren in Verſuchung geriethet, wieder in dieſe Gegend zu kommen(denn ich vermuthe, daß Ihr gleich nach dem Friedensſchluß nach Oeſtreich zu⸗ rückkehren werdet), ſo würdet Ihr, das ſage ich Euch vorher, einen vergeblichen Schritt thun: denn dieſes Schloß wird verlaſſen ſein, und Ihr werdet Niemand mehr finden. Entſchließt Euch alſo und ſeht zu, ob Ihr thun wollt, was ich von Euch be⸗ gehre, Ihr ſollt dann reichlich belohnt werden; weigert Ihr Euch hingegen, ſo gebe ich Euch den Ruſſen an, und der Tod iſt Euch dann gewiß. Ich kann nicht ſchwanken, ſagte ich zu ihm; ich