Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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nicht ſehr beliebt, und es liefen ſogar verſchiedene Gerüchte über ihn um, denen ich wenig Aufmerk⸗ ſamkeit ſchenkte. Da ſein Schloß auf einer Anhöhe lag, von wo aus man eine weite Ausſicht genoß, lenkte ich, wenn die Arbeiten es geſtatteten, meine Schritte nach dieſer Seite und wandte meine Blicke nach der Gegend, die meine geliebte Cle⸗ mentine verſchönerte, und bat den Himmel, er möchte mir bald erlauben, die Angebetete wieder⸗ zuſehen.

„Auf meinen einſamen Spaziergängen hatte ich einen Menſchen bemerkt, der mir häufig in den Weg trat und mich aufmerkſam zu betrachten ſchien. Anfangs gab ich nicht viel darauf Acht; aber ärgerlich geworden, daß ich ihn immer hinter mir her ſehe, fragte ich den Pächter, ob er ihn kenne. Auf meine Beſchreibung deſſelben, ſagte er mir, es könne Niemand anders als der Vertraute und Diener des Herrn Drogluski ſein, und er erinnere ſich ſogar, daß derſelbe in den Pachthof gekommen ſei und verſchiedene Fragen über mich angeſtellt habe. Begierig zu wiſſen, was er von mir wolle, beſchloß ich, ihn anzureden, ſo wie ich ihn wie⸗ der träfe.

„Die Gelegenheit ließ nicht lange auf ſich warten: kaum ein paar Tage waren verſtrichen, als ich eines Abends in der Nähe des Schloſſes meinen Mann nur wenige Schritte vor mir ſah. Ich redete ihn an und ſagte, ich wundere mich ſehr, daß ich ihn immer mir auf den Ferſen ſehe,