Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Ortes gemacht, in dem ich verborgen war; ſie hatten auf dem ganzen Wege nach Oeſtreich Poſten aufgeſtellt, und ich ſah, daß ich das Dorf nicht verlaſſen könne, ohne mich beinahe unausweich⸗ lichen Gefahren bloßzuſtellen.

„Was konnte ich thun?... Meine Lage war entſetzlich, ich beſaß nicht die geringſte Summe Geldes und mochte dem wackern Manne, der mir das Leben gefriſtet, nicht länger zur Laſt ſein.

„Nur ein Ausweg blieb mir, nämlich zu ar⸗ beiten, um zu leben: und ſchnell war mein Ent⸗ ſchluß gefaßt. Der gute Bauer, der mich unterſtützt hatte, verſchaffte mir Arbeit bei einem Pächter in der Gegend. Ich zog die Kleidung an, die für meinen neuen Stand paßte, und begann die Mutter Erde zu bearbeiten, welche niemals un⸗ dankbar gegen Diejenigen iſt, die ſie mit ihrem Schweiße tränken.

„Ich lebte ziemlich ruhig; ſchon lange hatte ich mich an mein neues Verhältniß gewöhnt; überdies ließ mich die Erinnerung an meine Cle⸗ mentine und die Hoffnung, ſie eines Tages wieder⸗ zuſehen, die lange Dauer meines Erxils muthvoll ertragen. Sie wiſſen, ich gab auf deutſchem

Boden meinen Namen d'Ormeville auf, um den Namen Chriſtiern zu führen, und dieſen behielt ich auch in meinem nunmehrigen Aufenthaltsorte bei.

„Eine halbe Stunde von dem Pachthofe lag ein kleines Schloß, das einem gewiſſen Drogluski gehörte. Dieſer Drogluski war in der Umgegend

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