Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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— Was ſoll das heißen?— Ich kenne dieſen theuern Sohn!... und der Himmel hat ihn zum Retter meines Lebens auserkoren!— Wär's mög⸗ lich?... Heinrich hat Ihnen das Leben gerettet? — In einem Walde, ſechs Stunden von Straß⸗ burg, wäre ich das Opfer zweier Meuchelmörder geworden, da ſandte mir die Vorſehung meinen Sohn zur Rettung.“

D'Ormeville war in der That jener Reiſende, den Heinrich gerettet. Oberſt Framberg bewunderte die Rathſchlüſſe der göttlichen Vorſehung, welche den Sohn ſeinem Vater zu Hülfe geſandt hatte: alsdann fuhr er in ſeiner Erzählung fort, welche durch d'Ormeville's Ausrufe unterbrochen worden war. Als dieſer letztere von der Liebe Paulinens und Heinrichs und dem Kummer, welche dem Oberſt dieſe unheilvolle Leidenſchaft verurſachte, hörte, unterbrach er dieſen mit den Worten:„Drocknen Sie Ihre Thränen, mein Freund; unſere Kinder ſollen dem Glücke und der Liebe wiedergegeben werden; vernehmen Sie endlich, daß Pauline nicht meine TDochter iſt.— Sie iſt nicht Ihre Tochter?... rief der Oberſt freudetrunken; o! darüber verliere ich noch den Kopf! die theuren Kinder!... ſie hatten ſo vielen Kummer! Noch wage ich nicht, an dieſes Glück zu glauben!...— Es iſt die reine Wahrheit; aber ich ſehe ein, daß ſie Erläu⸗ terungen bedarf. Hören Sie mich an, und auch ich will Ihnen alle Begebenheiten erzählen, die mir von dem Augenblick an aufſtießen, wo ich

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