Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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tauſend Granaten! Wie? dieſer Schurke wäre. Einer von Denen, welche den Unbekannten, den ich aus ihren Händen gerettet, um's Leben bringen woll⸗ ten! Hal dreifache Kanonade, rief Müller, indem er die Hand an ſeinen Säbelgriff legte, fallen wir üͤber dieſen Schurken her, alle Wetter! und üben wir Gerechtigkeit für ſein Verbrechen! Bei dieſen Worten machte ſich Müller zur Ausführung ſeiner Abſicht bereit; doch Heinrich hielt ihn beim Arme zurück.Halt an, Müller, was willſt Du beginnen? Ei, zum Henker! die Erde von einem Böſewicht befreien, ſie behält deren noch genug übrig! Bedenke doch, daß wir keinen Beweis ſeines Ver⸗ brechens liefern können und ſelbſt für eigenmächtige Juſtiz beſtraft werden würden! Ha! beim Teu⸗ fel! Sie haben Recht! Was iſt aber nun zu ma⸗ chen? Höre, ich hab's jetzt überlegt und denke, es wäre unklug, ein Geſchrei zu erregen, das zu nichts führte; laß uns bis morgen warten: mein Vater mag unſer Benehmen lenken; wir haben von dieſem Menſchen nichts zu befürchten; denn er kann mich nicht erkennen, und an uns will er nicht. So ſei's denn... potz Henker, weil es ſo ſein muß, aber ich geſtehe, nur ungern gebe ich nach; denn es hätte mir Freude gemacht, den Roſt meines Säbels an dem Körper dieſes Banditen abzuwetzen! Nach dieſem Entſchluß warfen ſich beide völlig

angekleidet auf ihr Bett; aber ſie genoßen keinen Augenblick des Schlafs; der Gedanke, im Hauſe