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erhebend, erkannte er in ihm einen der beiden
Meuchelmörder im Walde.
Die Zunge erſtarrte unſerm Helden, plötzliche Bläſſe überzog ſein Geſicht, kaum vermochte er einige unzuſammenhängende Worte hervorzuſtam⸗ meln, er zog dann Müller, der die Urſache dieſer heftigen Verwirrung nicht begriff, mit ſich hinweg. Herr von Monterranville konnte Heinrich nicht wiedererkennen, weil er auf den erſten Waffenlaut entflohen war; wie aber Böſewichte immer Ver⸗ rath befürchten, ſo beſchloß auch Herr von Monter⸗ ranville, über des jungen Mannes Verwirrung bei ſeinem Anblick höchlich erſtaunt, die Urſache der⸗ ſelben zu erforſchen, damit er gegen alle Vorfälle auf ſeiner Hut ſein könnte.
Erſt in Müller's Zimmer ſtand Heinrich ſtill, um freier zu athmen; hierauf ergriff er Müller's Hand und ſprach mit halb erſtickter Stimme:„Laß uns forteilen, mein Freund, meinen Vater ſchnell aufwecken, ich kann die Nacht nicht unter dieſem Dache zubringen.— Ha, das noch! beim Deufel! Sie müſſen mir erklären, was das heißen ſoll. Woher dieſe Verwirrung... dies Entſetzen?— Ach, Müller! dies Entſetzen iſt ſehr natürlich.— Sollten Sie etwas befürchten?— Für mich fürchte ich nicht; aber mich ſchaudert vor Abſchen, wenn ich bedenke, daß wir im Hauſe eines Mörders ſind!...— Eines Mörders?— Ja, Müller, in Herrn von Monterranville habe ich einen der beiden Männer des Waldes erkannt!— Wär's möglich?


