Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Müller war mit den Anordnungen ſeines Oberſten ganz zufrieden, und ſein Plan wurde von Jedem gut aufgenommen.

Die Nacht rückte vor, und da der Oberſt, durch die verſchiedenen aufregenden Gefühle angegriffen, der Ruhe bedurfte, dachten ſie an die Trennung; man ſetzte feſt, am andern Morgen mit einander das Haus im Walde zu verlaſſen.

Das Schlafzimmer des Oberſten enthielt nur ein Bett, Müller forderte daher Heinrich auf, die Nacht in dem ſeinigen zuzubringen. Dieſer wil⸗ ligte ein, und nachdem ſie den Oberſt umarmt hat⸗ ten, ließen ſie ihn allein, um der Ruhe zu pflegen.

Als ſie durch einen langen, zur Dreppe führen⸗ den Gang dahinſchritten, erblickten ſie in der Ferne einen Mann mit einem Licht in der Hand.Herr von Monterranville, ſagte Müller zu Heinrich: vorüber, vorüber, ich liebe dieſen Menſchen nicht. Aber Heinrich dachte, die Höflichkeit erlaube ihm nicht, die Nacht in ſeinem Hauſe zuzubringen, ohne ihn vorher begrüßt zu haben; auch ſei er ihm außerdem Dankſagungen ſchuldig für die dem Oberſt gewährte großmüthige Gaſtfreundſchaft. Dem zufolge ging er auf denſelben zu, und Müller folgte ihm mit etwas ſaurer Miene, unter Flüchen auf die Höflichkeitsformeln.

Herr von Monterranville blieb ſtehen, wie er Heinrich herankommen ſah; dieſer redete ihn unter Verbeugungen an, ſagte ihm die ſchuldigen Worte des Dankes; aber die Augen zu ſeinem Wirthe