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erzählte ihm Heinrich in gehöriger Reihenfolge alle ſeine Abenteuer ſeit ſeiner Abreiſe aus dem Schloſſe, ſowie die Geſchichte ſeiner Pauline und die Art, wie er erfahren, daß er nicht ſein Sohn ſei.„Der Zufall hat Dich zum Herrn meines Geheimniſſes gemacht, das ich Dir Dein ganzes Leben hindurch verborgen hatte, ſagte der Oberſt; Du darfſt da⸗ her überzeugt ſein, daß ich nie aufhören werde, Vaterſtelle bei Dir zu vertreten. Was Deine Schweſter betrifft, ſo wird auch ſie meine Dochter: von dem Augenblick, wo ich ſie an Kindesſtatt an⸗ nehme, ſoll ſie mich nicht mehr verlaſſen. Hat die Zeit aus Deinem und ihrem Herzen eine Leiden⸗ ſchaft verwiſcht, welche nie entſtanden wäre, wenn ihr die euch umſchlingenden Bande gekannt hättet, ſo kommſt Du, Theil an unſerm Glücke zu nehmen und es durch Deine Gegenwart zu vermehren. Bis dahin aber muß ich mich aufs Neue von Dir trennen, mein Sohn, um Dich der Jungfrau nicht nahe zu bringen, welche Du fliehen mußt!.. Da wirſt Dich abermals von Schloß Framberg für einige Zeit entfernen; diesmal aber wird Müller Dich begleiten; nur ihm mag ich die Sorge für ein mir ſo theures Weſen anvertrauen!... Wäh⸗ rend Deiner Abweſenheit werde ich die Thränen einer Tochter trocknen, die ich ſchon liebe und die mich über dieſe neue Trennung tröſten wird.“ Heinrich küßte den Oberſt tauſendmal und drückte ihm die ganze Dankbarkeit aus, welche ihm ſein edles und großmüthiges Benehmen einflößte.


