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ihm unbegreiflich vorkommenden Begebenheiten er⸗ fuhr. Aber Müller's Briefſtyl war ſo verwirrt, daß er nicht wußte, was er zu denken hatte; und in größter Aufregung erwartete er die Ankunft der Beiden, welche ſeiner Ungewißheit ein Ende machen ſollte.
Dieſe trafen noch am nämlichen Tage im Hauſe des Herrn von Monterranville ein. Carl öffnete ihnen die Thüre. Freundſchaftlich klopfte ihm Müller auf die Achſel und fragte, ob ſein Herr bei dem Oberſt ſei.„In dieſem Augenblick nicht, erwiderte Carl, mein Gebieter iſt ausgegangen.— Um ſo beſſer, ſagte Müller zu Heinrich, ſo wollen wir dieſen Umſtand benützen.“ Eilfertig ſtiegen ſie die Treppe hinan und fanden den Oberſt in großer Bewegung im Zimmer auf und ab gehen. Sowie er Heinrich erblickte, greitete er ſeine Arme aus, und dieſer ſtürzte an ſeine Bruſt..
„Ich will Dir keine Vorwürfe machen, lieber
Sohn, ſagte er, ihn küſſend, wiewohl Deine leicht⸗
ſinnige Aufführung und Dein geringes Vertrauen in mich mir das Recht dazu geben; aber nach dem, was Müller mir geſagt, biſt Du unglücklich, und ich will Deine Leiden nicht vermehren.— Und tadeln Sie, Oberſt, ſprach Müller vortretend, mein Verfahren?— Nein, mein Freund, wiewohl mich Dein Brief nur wenig von dem Vorgefallenen unterrichtete; aber ihr werdet mir hoffentlich jetzt Ausführlicheres mittheilen.“
Um die Neugierde des Oberſten zu befriedigen,
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