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mit Ungeduld.— Warum iſt er aber nicht mit Dir nach Straßburg gekommen?— Weil ein täppiſcher Poſtillon uns ſechs Stunden von hier im Walde umgeworfen hat und der Oberſt ſo un⸗ glücklich war, ſich am Bein zu verletzen.— Und wo iſt er gegenwärtig?— In einem kleinen, mit⸗ ten im Walde vereinzelt gelegenen Hauſe, bei einem Manne, deſſen Geſicht mir gar nicht hinunter will; aber man mußte doch irgendwo unterkom⸗ men!...
Heinrich erinnerte ſich an das im ſelben Walde ihm aufgeſtoßene Abenteuer und erzählte es Mül⸗ ler'n.„O! o! wäre ich dabei geweſen, ſagte dieſer, ſo ſollte der andere Schurke auch nicht entkommen ſein! Aber Sie haben ſich brav gehalten!... und ich bin mit Ihnen zufrieden.“
Müller und Heinrich waren zur Abreiſe gerüſtet, ſie verließen daher das Haus der Madame Tapin. Erſterer hatte noch Hannchens Thränen zu trocknen; allein er drückte ihr einen Doppellouisd'or in die Hand mit dem Verſprechen, wieder zu kommen, ſobald die Umſtände es erlaubten.
Der Oberſt Framberg, den wir ſchon ſo lange im Hauſe des Herrn von Monterranville verlaſſen haben, war beinahe von ſeiner Verwundung geheilt und ſchickte ſich an, wieder in Straßburg mit Müller zuſammenzutreffen, als er von ihm den Brief empfing, welchen der Leſer bereits kennt. Leicht kann man ſich eine Vorſtellung von ſeiner Ueberraſchung und Unruhe machen, als er die
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