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Sie allein laſſen in der Welt, während Ihr Bruder Titel und Reichthümer genießt, die er mit Ihnen theilen ſollte?... Nein; das iſt eine ausgemachte Sache, Sie reiſen nach dem Schloß; außerdem wird's auch Ihrem Bruder die Ruhe wiedergeben. — Aber, mein Herr!— Was, mein Fräulein?— Wenn der Oberſt Framberg... mich nicht liebt? — Ol er wird Sie lieben, das weiß ich gewiß.— Aber wenn... ich nicht.— Aha! ich verſtehe; wenn Sie ihn nicht liebten?... Deufel! da wären Sie ſehr kitzlich!... Ein Mann, der zwanzig Feldzüge ehrenvoll durchgemacht! ein Mann, vor deſſen Namen ſchon die Feinde zittern!... ein Mann endlich, der Ihren Bruder erzogen, an Kindes⸗ ſtatt angenommen, wie einen Sohn geliebt hat. — Ach! ich werde ihn lieben, mein Herr!— Ja, potz alle Welt! Sie werden ihn lieben, und Alles wird gut gehen, dafür ſtehe ich Ihnen!“ Hatte Müller einmal einen Entſchluß gefaßt, ſo mußte derſelbe ſchleunig ausgeführt werden; er for⸗ derte daher Paulinen auf, augenblicklich ihre nöthigſten Sachen zuſammenzupacken und ſich in einer Stunde zur Abreiſe bereit zu halten.— „Aber, mein Herr, entgegnete Pauline, meine alte Dienerin?..— Die nehmen Sie mit.— Ich kenne den Weg nach dem Schloſſe nicht.— Ei! zum Teufel! halten Sie mich für ein Kind, Fräu⸗ lein?.. Glauben Sie, ich werde Sie allein hinſchicken?... Frank wird Sie geleiten.— Frank, der Diener meines... meines Bruders?— Ja,
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