Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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wie ſchnell wollte ich ihnen Diſpenſation zum Hei⸗ rathen geben!,.. Aber ich bin's nicht, mein Oberſt auch nicht! zum Henker alſo! nicht mehr geflennt, haben wir kein Herz wie Apfelmuß, und ſuchen wir die Sache beſtmöglichſt zu verändern! Mein Fräulein, ſprach er, auf Paulinen zu⸗ tretend, Sie müſſen ſich faſſen; ich weiß wohl, das iſt nicht ſo leicht; worin läge aber das Ver⸗ dienſt, ſeine Leidenſchaften zu beſiegen, wenn es nichts koſtete. Aber, werde ich ihn nicht mehr ſehen? O ja, mein Fräulein, Sie werden ihn wieder ſehen, doch erſt, wenn die Zeit in euren Herzen eine ſtrafbare Leidenſchaft getilgt hat und Freundſchaft an die Stelle einer hoffnungsloſen Liebe getreten ſein wird. Sie haben Recht, mein Herr; wir mußten uns trennen!.. Aber ach!. was ſoll ich ohne ihn werden?... Ich habe keinen Freund... keinen Beſchützer mehr!... Sie irren ſich, mein Fräulein! Sie haben Je⸗ mand, der Ihnen beides ſein wird. Wer denn? Derijenige, der Ihren Bruder erzog, der ihn wie ſeinen Sohn liebt. Glauben Sie, der Oberſt Framberg werde Sie verlaſſen?... Nie, mein Herr, werde ich die Hülfe eines Menſchen erbetteln... Das heiße ich einmal einen ſehr übel angebrach⸗ ten Stolz; ich ſage, Sie reiſen ſogleich nach Schloß Framberg ab. Ich, mein Herr? Ja, Sie, mein Fräulein! Und auf welchen Titel? Haben Sie's ſchon vergeſſen? als Schweſter Hein⸗ richs. Glauben Sie, mein Fräulein, wir werden