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— Für lange?— Ich glaube.— Und ohne mich zu ſehen?— Es mußte ſein.— Großer Gott!... Er liebt mich alſo nicht mehr!...“ Und Pauline fällt bewußtlos in Müller's Arme. Der gute Huſar legt ſie ſanft auf eine Ottomane nieder. Nachdem ſie wieder zu ſich gekommen, floßen ihre Thränen reichlich, und mit dem Gefühl des lebendigſten Schmerzes rief ſie aus:„Er liebt mich nicht mehr!.— Alle Wetter! freilich liebt er Sie, mein Fräulein!... Und gerade darum habe ich ihn zur Abreiſe gezwungen.— Wie, mein Herr! Sie ſind's?...— Ja, mein Fräulein! Sie ver⸗ abſcheuen mich, nicht wahr? Wohlan, Sie haben Unrecht; ich that nur meine Schuldigkeit. Ihre Heirath durfte nicht ſtattfinden!...— Warum nicht, mein Herr?— Weil es nicht üblich iſt, daß ein Bruder ſeine Schweſter heirathet.— Was ſagen Sie? Heinrich wäre mein Bruder?— Ja, mein Fräulein! Heinrich iſt nicht der Sohn des Oberſten Framberg, wie er bis jetzt glaubte, ſon⸗ dern der des Hauptmanns d'Ormeville.“
Nun wiederholt Müller Paulinen, was er Hein⸗ rich ſchon erzählt hatte. Dieſe hört ihn ſchweigend; nur ihr Schluchzen unterbrach ſeine Worte. Nach⸗ dem Müller geendigt, ging er mit ſtarken Schritten im Zimmer auf und ab, wobei er zwiſchen den Zähnen fluchte und ſich Thränen aus dem Auge wiſchte. Der Anblick von Paulinens Schmerz zer⸗ ſchnitt ihm das Herz.„Ha! tauſend Bomben! ſprach er in abgeriſſenen Worten, wäre ich Papſt!


