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Potz Henker! zu was möchte das gut ſein? Ihre Ver⸗ zweiflung zu vermehren, und das iſt unnöthig.— Und wohin ſolt ich gehen, Müller?— Gleichviel, überall werden Sie beſſer ſein als hier. Ich will Sie begleiten, in dieſem Zuſtand mag ich Sie nicht allein laſſen; alsdann komme ich hieher zurück, und, tauſend Donnerwetter! in zwei Stunden, hoffe ich, ſoll Alles abgethan ſein.“*
Müller zieht Heinrich mehr fort, als daß er ihn führt. Noch einmal erhebt dieſer die Augen nach der Wohnung, die ſein Theuerſtes in der Welt umſchließt, und bei jedem Schritte, der ihn von der Theuren entfernt, blutet ihm das Herz. Der gute Huſar geleitet ihn zu Hannchens Tante und empfiehlt ihn der Sorgfalt dieſer Frau; aber Heinrich bemerkte nichts von dem, was um ihn vorging. Nun ſchlug Müller wieder den Weg nach Paulinens Wohnung ein, indem er mit Gewalt die ſein Herz bewegenden Gefühle niederkämpfte.
Voll Unruhe erwartete Pauline Heinrichs Zu⸗ rückkunft, welchen ſie mit Müller immer noch im Hauſe glaubte. Ein geheimes Vorgefühl ſchien ſie von der Lage der Dinge zu benachrichtigen, und als ſie Müller allein in ihr Zimmer treten ſah, beugten ſich ihre Kniee, und Dodtenbläſſe bedeckte ihr Geſicht. Langſam ſchritt Müller vorwärts, ohne zu wiſſen, wie er ihr die Abreiſe des Geliebten kund thun ſollte.„Ich komme, begann er, Ihnen
Heinrichs Lebewohl zu bringen..— Was, mein
Herr! er wäre fort?— Ja, mein Fräulein!


