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quartirten ſich in dieſem Hauſe ein: hier lebten ſie anderthalb Jahre ziemlich ruhig; nach Ablauf dieſer Zeit aber entſchloß ſich d'Ormeville, der ſeinen wahrhaften Namen wieder annehmen wollte, damit er ſeine Pauline aus ihrer Einſamkeit ziehen könnte, zur Reiſe nach Paris, in der Hoffnung, das ungerecht gegen ihn verhängte Todesurtheil ungültig zu machen. Seit ſeiner Abweſenheit nun hat mich der Zufall oder mein guter Stern..— Sagen Sie lieber: die Hölle!..— Meine Pau⸗ line auffinden laſſen; unſere Trennung hatte un⸗ ſere Liebe vermehrt...— Da hat ſie etwas Sau⸗ beres gemacht!— Die gute Madame Reinhard hat unſere Verbindung geſegnet!— Alte Weiber machen immer dummes Zeug!— Und wir gaben uns ohne Rückhalt der uns zu einander hinziehenden Neigung hin!.. Der Himmel nahm indeß dieſe gute Dame, welche Mutterſtelle bei Paulinen ver⸗ trat, zu ſich; ſchon lange empfing dieſe keine Nach⸗ richt mehr von ihrem Vater und war in größter Unruhe uber ſein Schickſal. In der Hoffnung, ihn wiederzufinden, eilte ich nach Paris; aber alle von mir angeſtellten nur erdenklichen Nachforſchun⸗ gen führten zu nichts! Und weil das Schickſal ihr dieſe letzte Stütze raubt, iſt es an mir, lieber Müller, dieſe Sorge zu übernehmen: ich werde ihr Gatte werden; meine Pauline gab mir ihr Wort; ſie empfing meine Schwüre, und ich kann nicht glauben, daß mein ſo gütiger, gefühlvoller Vater dieſe Wahl tadeln könnte.“


