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lich?— D'Ormeville.— D'Ormeville? rief Müller † voreErſtaunen.— Was haſt Du denn? fragte Heinrich.— Nichts! fahren Sie nur fort, ich höre!“ Heinrich nahm ſeine Erzählung mit folgenden Worten wieder auf:„Du magſt alſo wiſſen, daß der Vater meiner Geliebten, in Militärdienſte getreten, ſchon im Alter von zwanzig Jahren Streit mit einem andern Offizier ſeines Regiments bekam; er ſchlug ſich im Zweikampf und hatte das Ainglück⸗ ſeinen Gegner zu tödten: das war die erſte Urſache all ſeines ferneren Ungemachs. Die Fa⸗ milie des jungen Gebliebenen war reich und mäch⸗ tig: d'Ormeville ſah ſich gezwungen, ſein Vaterland zu fliehen, um dem gegen ihn gefällten Todesurtheil zu entgehen. Er kam nach Deutſchland, in der Abſicht, dort Dienſte zu nehmen, nachdem er ſich eini ge Zeit auf den Beſitzungen des Barons von Froburg aufgehalten hatte..— Des Barons von Froburg?— Ja, mein Freund! er hat, wie man ſagt, meine Mutter gekannt..— Ahl ah!— Er begab ſich nach Wien und trat unter die kai⸗ ſerlichen Truppen. Die Armee war im Begriff, 8 einen Feldzug zu unternehmen; d'Ormeville kämpfte † wider die Ruſſen; aber beim erſten Dreffen erhielt er einen Schuß in den Unterleib und ward für todt auf dem Schlachtfeld gelaſſen. Indeß ge⸗ wahrte ein Mann, menſchlicher als die übrigen, daß er noch athmete. Es war ein armer Bauer, welchen der Zufall hieher geführt hatte. Er rich⸗ tete d'Ormeville auf und trug ihn in ſeine Hütte,


