Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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laufen.. Wie? du biſt's Müller? erwidert Heinrich, indem er ſich zu faſſen ſucht. Ja, mein Herr, ich bin's; o! mich erwartete man ge⸗ wiß nicht...

Wer iſt dieſer Menſch, lieber Freund? fragte Pauline, Heinrich beiſeite nehmend. Ein braver Soldat, der mich ſehr liebt. Ah! ah! ſagte Müller, als er ſich umwandte und Pauline er⸗ blickte, das iſt ſie alſo? Sie iſt, meiner Treu, hübſch! das muß ich geſtehen...

Pauline ward roth bis ins Weiße des Auges; und Heinrich, der dieſem Auftritt ein Ende zu machen wünſchte, bat ſie, einen Augenblick in ihr Zimmer zu gehen und ihn mit Müller allein zu laſſen. Pauline willigte ein und entfernte ſich, noch ganz erſtaunt über die Manieren des Mannes, den ſie zum erſten Male ſah.

Jetzt wo wir allein ſind, mein Herr, ſagte Müller, werden Sie mir hoffentlich Ihre neu⸗ modiſche Aufführung erklären! Wie befindet ſich mein Vater? das vor Allem! Sehr gut, ſehr gut, nur hätte er beinahe den Hals gebrochen, als er hinter Ihnen drein fuhr... Wie ſo denn? Davon iſt jetzt nicht die Rede. Sagen Sie mir, mein Herr, was machen Sie in dieſem Hauſe? wer iſt das Frauenzimmer, das ich ſo eben bei Ihnen ſah? Dieſe Frau? iſt die meinige. Die Ihrige? Oder wenigſtens beinahe, denn ſie wird es bald ſein. Gutl ich ſehe, ſie iſt es noch nicht! Hätteſt Du im Sinn, Hinderniſſe