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Frank, wie bizarr das Verhängniß iſt, und daß es uns im Augenblick, wo wir es am wenigſten ver⸗ muthen, die härteſten Schläge verſetzt.
Drittes Kapitel. Wer hätte das gedacht?
Mit dem Tage war Heinrich ſchon munter: Freude läßt nicht ſchlafen; da indeß ſeine Pau⸗ line noch ſchlief, ging er bis zu ihrem Erwachen in den Garten hinab. Mit welcher Ungeduld zählte er die Viertelſtunden und Minuten!... Es ſchien ihm, als müſſe die Zeit ihren Lauf verdoppeln, um ſeinen Wünſchen zu Hülfe zu kommen. Endlich erſchien Pauline, welche wahrſcheinlich eben ſo wenig geſchlafen hatte als er, mit der Einladung
. zum Frühſtück, in Erwartung des Notars. Hein⸗
rich folgte ihr; traulich neben einander ſitzend, ſchmiedeten ſie Plane für die Zukunft; Heinrich gibt ihr ſchon den Namen ſeiner Gattin... Man pocht ſtark an die Thüre.„Er iſt's! ruft Hein⸗ rich, Frank mach ihm auf!“ Frank eilt nach der Thüre, Heinrich hört die Treppe heraufkommen, das Herz ſchlägt ihm vor Freude. Die Thüre geht auf; er blickt hin... O Wunder! ſtatt des No⸗ tars ſieht er Müller in das Gemach treten.„Ah! ah! finde ich Sie endlich, mein Herr, ſagte Müller, ohne auf Paulinen Acht zu geben. Tauſend Bomben⸗ ſakerment!... Sie laſſen ſich teufelmäßig nach⸗


