Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

gefühlvoll. Ueberdies braucht er Dich nur zu ſehen, um Dich zu lieben... Pauline lächelte und fing an zu hoffen.

Heinrich machte alsbald die Vorbereitungen zu ſeiner Vermählung. Frank ward aufgegeben, einen Notar und einen Prieſter zu beſtellen; und Hein⸗ rich erlangte von Paulinen die Erlaubniß, ſie bis dahin nicht mehr verlaſſen zu dürfen. Er ließ daher ſein Gepäcke aus ſeinem Gaſthof abholen und bezog die Gemächer der Madame Reinhard.

Frank vollzog pünktlich die Befehle ſeines Herrn; und als dieſer eines Abends neben ſeiner Pauline ſaß, meldete er ihnen, daß der Notar am an⸗ dern Morgen den Heirathskontrakt bringen werde. Heinrich hüpfte vor Freude bei dieſer Nachricht, Pauline theilte ſein Entzücken und Frank war glücklich in dem Glück ſeines Herrn.

Wahrlich, gnädiger Herr! ſprach er zu ihm,

ich war ſo vergnügt, meine Aufgabe gelöst zu haben, daß ich in ein Caféhaus trat, um eine Flaſche zur Feier Ihrer bevorſtehenden Vermäh⸗ lung zu leeren.

Heinrich umarmte Frank und die alte Dienerin; er hätte im Ausbruch ſeines Entzückens die ganze Welt umarmt. Pauline theilte ſeine Glückſeligkeit, und mit Gedanken an den andern Dag trennte man ſich..

Arme Kinder!. Ihr überlaſſet Euch dem Schlafe, indem Ihr Euch tauſend Drugbilder für

die Zukunft ſchafft! und Ihr bedenket nicht mit