hätten!. Ihre lange Abweſenheit. Ihr ge⸗ ringer Eifer, meinen Aufenthalt zu erfahren... — Was ſagen Sie, Pauline?— Der Himmel iſt mein Zeuge, daß ich ſeit unſerer Trennung alles Erſinnliche that, Ihren Wohnort zu erforſchen!— Iſt's wirklich wahr, Heinrich?... Ach! dieſer Glaube iſt mir Bedürfniß! Ihre Worte machen mir zu viel Freude, als daß ich daran zweifeln möchte.“
Unſere beiden Liebenden vergaßen über dem Wie⸗ derſehen, daß es noch etwas Anderes auf der Welt gäbe als ihre Liebe. Pauline gewahrte zu⸗ erſt, daß man ſich trennen müſſe.
„Jetzt müſſen wir uns trennen, Heinrich: bei Ihnen vergeſſe ich, daß die gute Madame Rein⸗ hard meiner wartet und vielleicht beſorgt iſt wegen meiner langen Abweſenheit.— Wo wohnen Sie, Pauline?— In dem Hauſe dort unten am Stadt⸗ thore. Ich war allein ausgegangen, einige Ein⸗ käufe zu machen, denn Madame Reinhard iſt krank und unſere alte Dienerin konnte nicht von ihr wei⸗ chen.— Und Ihr Vater?— Iſt in dieſem Augen⸗ blick nicht in Straßburg; doch wird ſeine Abweſen⸗ heit nicht von langer Dauer ſein.— Nun wohlan! was ſteht im Wege, mich in Ihrem Hauſe vorzu⸗ ſtellen?— Dieſen Abend nicht, mein Freund; es iſt zu ſpät, meine gute Mutter zu ſehen: kommen Sie morgen, da haben wir Zeit, mit ihr zu reden.“
Nur mit Mühe willigte Heinrich in die Tren⸗ nung von ſeiner theuern Pauline; aber die Hoffnung


