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er dreht ſich um und erblickt ein junges Frauen⸗ zimmer, ſich gegen einen Soldaten ſträubend, der ſie wider ihren Willen mit fort ziehen wollte. Er ſpringt auf den Kriegsknecht zu, der in ſeiner Trunkenheit, beim Anrücken von Hülfe, ſeine Beute los läßt; Heinrich will nun der jungen Dame ſeine Dienſte anbieten: aber wie ſoll ich ſeine Ueberraſchung, ſein Entzücken malen, als er in der Befreiten ſeine geliebte Pauline erkennt!
„Wie? Sie ſind's mein Fräulein— Sie, mein Herr?...“ war Alles was ſie ſagen konnten, ſo ſehr waren beide ergriffen. Heinrich bewunderte die Reize der Geliebten, welche ſich ſeit ihrer Trennung noch mehr entfaltet hatten; auch Pau⸗ line konnte nicht umhin, Heinrichs Freude und Verwirrung zu theilen.
„Ach, mein Herr, ſagte ſie endlich, wie ſehr danke ich dem Himmel, daß er Sie zu ſo gelegener Zeit herſandte, mich von der drohenden Gefahr zu befreien!—„Mein Herr! mein Herr!“ wiederholte Heinrich ſeufzend.. ich bin alſo nicht mehr Heinrich für Sie?... Sonſt nannten Sie mich ſo; die Zeit hat Sie jene glücklichen Tage vergeſſen laſſen, die ich an Ihrer Seite verlebte! Ach, Pauline!... ach, mein Fräulein! ich habe alſo allein über eine ſo lange Trennung geſeufzt; und ſomit hätte ich wohl Sie, nicht aber das Glück wiedergefunden?.— Wie ungerecht ſind Sie, Heinrich!... Aber man hatte mir ſo oft wieder⸗ holt, daß Sie mich nicht liebten, mich vergeſſen
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