Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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mein Herr, antwortete ihm Heinrich; indem ich Ihnen zu Hülfe kam, erfüllte ich nur die Pflicht eines Ehrenmannes, und ich bin überzeugt, Sie hätten an meiner Stelle das Nämliche gethan. Wollen Sie aber meinem Rathe folgen, ſo ſputen wir uns, aus dieſem Walde herauszukommen und eine beſuchte Straße zu gewinnen: denn die Nacht wird finſter, und vielleicht wären wir nicht immer gleich glücklich. Ich bin Ihrer Anſicht, erwi⸗ derte der Unbekannte, aber, wie es ſcheint, ſind Sie zu Fuß? Wahr, ich habe meinen Diener mit meinem Pferde vorausgeſchickt, denn ich ge⸗ dachte, noch dieſen Abend in Straßburg einzutref⸗ fen. Nun denn! ſteigen Sie hinten auf, ſo werden wir ſchneller aus dem Walde kommen. Heinrich nahm den Vorſchlag an und im Galopp flogen ſie davon.

unterwegs ſprachen ſie von den auf dieſen Vor⸗ fall bezüglichen Einzelnheiten.Ich glaubte nicht, ſagte der Reiſende, daß Räuber dieſen Wald un⸗ ſicher machen. Sie irren ſich, mein Herr, wenn Sie die Leute, die Sie anfielen, für Räuber hiel⸗ ten: ich bin gewiß, daß es keine waren. Nun erzählte Heinrich, wie er Alles gehört habe. Wäh⸗ rend der Erzählung betrachtete er ſeinen Gefähr⸗ ten genau und bemerkte, daß er ſeinen Worten die größte Aufmerkſamkeit ſchenkte.Wäre es mög⸗ lich? rief der Reiſende aus, als Heinrich geen⸗ det hatte. Aber haben Sie ſonſt nichts gehört, mein Herr? Nichts weiter; doch vermuthe ich,