7
meinſt Du denn, Stoffar, daß wir thun ſollen?— Beim Teufel! es gibt nur einen Ausweg, nämlich ſich ſeiner zu entledigen, damit er uns nicht mehr beunruhigt.“
Hier fühlte Heinrich, wie ihm das Blut in den Adern kochte, und er wollte auf die beiden Schur⸗ ken losſtürzen; aber er bedachte, es moͤchte dies vielleicht nicht das rechte Mittel ſein, ihr Schlacht⸗ opfer zu retten, und bemühte ſich daher, ſeinen Unwillen zu mäßigen.„Aber, nahm Derjenige das Wort, welcher der Herr zu ſein ſchien, wenn wir
uns darauf beſchränkten, uns ſeiner Perſon zu ver⸗
ſichern und ihn eingeſperrt zu halten, ſo könnten wir ihn zu dem Bekenntniß zwingen, was er mit... — Nein, Herr, ſiel der Andere ein; das wäre zu nichts nütze!.. Zudem, wo wollen Sie ihn ein⸗ ſperren?... In Ihrem Hauſe?. Von einem Augenblick zum andern könnte man ihn dort ent⸗ decken, oder er dürfte nur entkommen!. Das würde uns einen ſaubern Handel auf den Hals ziehen!... Glauben Sie mir, unter ſolchen Um⸗ ſtänden darf man keine halbe Maßregeln ergreifen. Iſt er einmal todt, ſo ſind Sie ruhig, denn ihn allein haben Sie zu fürchten..— Du haſt Recht, Stoffar, und ich bin entſchloſſen, zu...“ Der Huf⸗ ſchlag eines Pferdes unterbrach das Geſpräch.„Er iſt's, Herr, ſagte einer der Männer, aufſtehend; er kommt näher..Halten wir uns bereit, ihn gut zu empfangen!“
Beide ſtellten ſich hinter Bäumen auf. Auch


