Teil eines Werkes 
4. Th. (1843)
Entstehung
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Andenken an mein Kind vor meine

deſſen ich zu genießen ſchien, ach!... ich dafuͤr hingegeben, ein kinäles Mal meine Tocht

Reichthum, um den man mich beneide

mein Herz zu druͤcken... und heute ſind meine Wünſche in Ecfuͤllung gegangen... heute gibt mir endlich eine Freundin... meiner ehmaligen Geliebten... meine Toch⸗ ter zuruͤck... o, mein Gott! muß ich in dem Augenhlick, wo ich ſo gluͤcklich waͤre, ſie wiederzufinden, zugleich er⸗ fahren, daß ſie ſtrafbar war! muß die Verfuͤhrung, welche das Ungluͤck ihrer Mutter ausmachte, auch meiner Toch⸗ ter Theil ſein?..

Ehe Monfreville dieſe Worte beendigt hatte, lagen Louiſe und Cherubim ſchon zu ſeinen Fuͤßen. In Thraͤ⸗ nen zerfloſſen, umſchlangen ſie ſeine Kniee, und Louiſe ſtreckte die Arme nach ihm aus, waͤhrend ſie mit beben⸗ der Stimme flehte:

Verzeihen Sie mir, Vater... verzeihen Sie uns ... Ach! ich kannte meine Eltern nicht... und Cheru⸗ bim war mir Alles!.

Monfreville oͤffnete den beiden Liebenden, die ſich an ſeine Bruſt warfen, die Arme und ſagte, ſie umſchließend, zu ihnen:

Ja... ich muß verzeihen... denn ſtatt eines ein⸗ zigen werde ich von nun an zwei Kinder haben.