8 2 aes Gherlonn von Grandvilain.
und an dieſem Tage kam Nicolle doppelt gluͤcklich nach Paris, um der Vereinigung Oeſſen, den ſie immer
noch ihr Soehnchen nannte, und des Kindes, bei dem ſie ſo lange Mutterſtelle vertreten, beizuwohnen.
und Jasmin, der ſeine ganze Jugendkraft wieder ge⸗ wonnen zu haben ſchien, wollte zum Hochzeitsfeſte ſeines Gebieters durchaus ein Kunſtfeuerwerk losbrennen; allein die dicke Turlurette widerſetzte ſich, indem ſie ihn an die bei Cherubims Geburt geſchehenen Unfaͤlle erinnerte, und Jasmin begnuͤgte ſich, einige Schwaͤrmer loszulaſſen, womit er den letzten kleinen Reſt ſeiner Haare abbrannte. Was Herrn Gerondif betrifft, ſo ertheilte ihm Che⸗ rubim, nachdem er ihm eine huͤbſche Summe hatte ausbe⸗ zahlen laſſen, den Rath, ſich nach andern Zoglingen umzuſehen. Der Hofmeiſter wollte, als er ſich im Beſitze einer anſtaͤndigen Summe Geldes ſah, in Paris Aufſehen er⸗ regen; er gruͤndete eine lateiniſche Zeitung, ſchrieb ein Trauerſpiel, hielt Vorleſungen uͤber allgemeine Wiſſen⸗ ſchaften und wollte die Damen bewegen, ſich ohne Schnuͤrleib zu kleiden. Nach Verlauf von einiger Zeit war er, da ihm nichts als die Einbuße ſeiner Erſparniſſe gelungen war, ſehr gluͤcklich, wiederum nach Gagny zu⸗ ruͤckzukehren und dort das Amt eines Schulmeiſters zu verſehen. 3


