Teil eines Werkes 
4. Th. (1843)
Entstehung
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Monfreville ergriff die ihm dargebotene Hand nicht, betrachtete das junge Maͤdchen, welches zitternd am an⸗ dern Ende des Zimmers ſtand, und fuͤhlte, waͤhrend er ſie anblickte, ſeine Augen naß werden; ſetzte ſich aber, mit Gewalt die ihn ergriffene Bewegung unterdruͤckend, in einiger Entfernung von Louiſen nieder, gab Cheru⸗ bim einen Wink, ſich einen Stuhl zu nehmen, und ſagte zu demſelben:

Ja, ich habe Ihren Brief erhalten... und den von Frau von Noirmont geleſen, worin ſie mir auseinander⸗ ſetzt, wie dieſes Fraͤulein von Ihrer Amme adoptirt wurde.

Nun, mein Freund, iſt es wahr, daß Sie Louiſens.. Vater kennen... daß Sie zu ſeiner Ent⸗ deckung beizutragen vermogen... glauben Sie auch, daß er ſie gluͤcklich machen... und ſich unſerer Liebe nicht widerſetzen wird?...

Monfreville blickte nochmals das junge Maͤdchen an und ſtotterte:

Ja, ich kenne des Fräͤuleins Vater. Dann erhob Louiſe ihre Augen und richtete ſoz mit dem Ausdrucke der Hoffnung und kindlichen Liebe auf ihn, indem ſie ausrief: 4 Sie kennen meinen Vater... Ach! mein Herr... wenn es moͤglich waͤre... daß er mich liebte... und... mir... Das junge Maͤdchen vollendete nicht... ihre Stimme bebte und die Worte erſtarrten ihr auf den Lippen. Monfreville begann nach einer Pauſe: 4

Ehe ich auf Ihre Fragen antworten kann,