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an Sie uͤbergeben, wobei ſie verſicherte, Sie könnten die⸗ ſelbe mit ihrem Vater bekannt machen... und waͤhrend die Theure Ihre Wohnung ſuchte, begegnete ſie dieſem nieder⸗ traͤchtigen Darena, der ſie, unter dem Vorwande, ſie zu Ihnen zu fuͤhren, in das kleine Haus an der Barrière brachte. Gluͤcklicherweiſe kam ich zu rechter Zeit... Ich uͤberſende Ihnen hiemit dieſen Brief, mein Freund; kommen Sie ſchleunig, uns Ihre Mittheilungen zu machen ... Wenn mich aber Louiſens Eltern von ihr trennen wollten, ſo nennen Sie dieſelben nicht; denn von nun an kann Keines von uns ohne das Andere mehr leben.“
Cherubim unterzeichnete den Brief, legte den Louiſen zur Beſorgung uͤbergebenen hinein, und ſchickte beide am fruͤhen Morgen zu ſeinem Freunde.
Monfreville befand ſich allein zu Hauſe, als man ihm Cherubims Sendung uͤberbrachte, und nahm unvere zuͤglich Einſicht davon. Als er den Namen der Frau t von Noirmont las, als er erfuhr, was dieſe zu Louiſen geſagt hatte, wurde er blaß und fing zu zittern an, er blickte haſtig auf den Einſchluß, ſah die Aufſchrift und rief aus:
„Ja... ſie ſchreibt mir... ich erkenne ihre Schrift⸗ zuͤge, obgleich ſie mir lange nicht vor Augen gekommen ſind... Mein Gott!... welches Ereigniß mag ſie be⸗ wogen haben, an mich zu ſchreiben... nachdem ſie mir geſchworen hatte, mich fortan als einen Fremden zu be⸗ trachten... und die Vergangenheit aus ihrem Gedaͤcht⸗ niſſe zu vertilgen... Und das junge Maͤdchen, welches ſie an mich weist... ach! wenn ich hoffen duͤrfte...“ Damit erbrach Monfreville das Siegel von Frau von


