Teil eines Werkes 
4. Th. (1843)
Entstehung
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„Das war abermals der Lump von Poterne... der mit den eingemachten Ruͤben!“ rief Jasmin aus,„und ſein Herr, der andere Spitzbube... glauben Sie mir, 3 ich hatte mehrmals den Gedanken, daß die auch wieder hinter dieſer Geſchichte ſteckten!..“

„Louiſe muß hier bleiben... ol ich leide nicht, daß ſie mich wieder verlaͤßt,“ ſagte Cherubim,„ich fuͤrchte zu ſehr, ſie nochmals zu verlieren. Sie ſoll ein Zimmer im Hauſe erhalten... aber unterdeſſen... heute Nacht das meinige einnehmen... Jasmin, Du laͤßt mir oben eines herrichten.“ 4

„— Ja, mein lieber Herr!“

Louiſe wollte ſich dieſer Anordnung widerſeßen, ſie

fuͤrchtete, Cherubim zu belaͤſtigen, und behauptete, das

kleinſte Gemach im Hauſe genuͤge ihr, aber Cherubim gab ihr kein Gehor, und Jasmin ging, ſeinen Befehlen zu gehorchen.*

Die beiden jungen Leute blieben allein. Jetzt konnte

Cherubim nicht muͤde werden, Louiſen anzublicken und

zu bewundern, er fand ſie ſo huͤbſch, ſo anmuthig, ſo reizend, daß er ausrief:

„— und ich vergaß Sie, um all' der Frauen willen, die ich in Paris zu lieben glaubte.. ach! Louiſe!.. es iſt keine einzige darunter, die mit Ihnen veralichen werden koͤnnte!..“

Das junge Maͤdchen erzaͤhlte ihrem Freunde Alles, was ſie ſeit ihrer Entfernung aus dem Dorfe gethan hatte; ſie verhehlte ihm keinen ihrer Gedanken; fuͤr ihn hatte ſie kein Geheimniß. Als ſie zur Schilderung ihres Eintritts bei Frau von Noirmont kam, theilte ſie ihm