Teil eines Werkes 
4. Th. (1843)
Entstehung
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.. ach! ſeit ich erfuhr, daß Sie von Frau von Noir⸗ mont verſchwunden ſeien.. habe ich nicht mehr gelebt, keine ruhige Minute mehr gehabtl..

— Waͤre es wahr. Sie lieben mich alſo noch, 2 Cherubim?“

„— Ob ich Sie liebe!... mehr als je... Louiſe

. ich fuͤhle es... allerdings ließ ich Sie lange Zeit ohne Nachricht... ich mußte in Ihren Augen gleich⸗ guͤltig, undankbar erſcheinen... aber ich wollte Sie ſtets beſuchen, wenn mir Herr Gerondif nicht geſagt hätte, Sie ſeien in der Bretagne, wo es Ihnen ſo wohl ge⸗ falle. daß Sie nicht mehr nach Gagny zuruͤckver⸗ langten.“

„O! der Luͤgner!... mich hat er auch in Troſtloſig⸗ keit verſetzt durch die Verſicherung, Sie denken nicht mehr van Ihre feuher Geſpielin und wollten dieſelbe Küht mehr ſehen..

— Der garſtige Menſch, das i ja abſcheulich.

„— und das war nicht wahr!... und Sie lang Ihre arme Louiſe noch.. ach! wie gluͤcklich bin ich!...“

Diesmal ſchien Cherubim die Strecke von dem klei⸗ nen Hauſe bis zu ſeinem Hotel ſehr kurz, er ſtieg aus dem Wagen, ließ Louiſen ins Haus eintreten und in ſein Zimmer hinaufgehen. Dieſe folgte ihm vertrauensvoll, ſie war bei ihrem Geliebten und gab keinem andern Ge⸗ danken Raum.

Jasmin, der Lichter in ſeines Herrn Zimmer hinauf⸗ trug, ſtieß einen Freudenſchrei aus, als er die Jungfrau gewahrte, und Cherubim erklaͤrte ihm mit wenigen Worten, wie er ſie gefunden habe.