Teil eines Werkes 
4. Th. (1843)
Entstehung
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eine verſtaͤndige, ſichere, zuverlaͤſſige Perſon in das ge⸗ miethete Haus thunz Poterne erinnerte ſich ſogleich des Straßenjungens, den er nicht theuer bezahlen mußte, und welcher alle zu ihren Planen erforderlichen Eigen⸗ ſchaften hatte.

„Ah! das iſt der Sohn des Portiers,“ ſagte Darena, mit einem Blick auf Bruno, waͤhrend er in eine Art Vorhalle trat, die zur Treppe fuͤhrte.„Iſt Dein Vater abweſend?“

„— Ja, mein Herr, er war genothigt, zehn Stun⸗ den weit zu meiner Tante zu gehen, die ſehr krank iſt.”

„— Und Du huͤteſt das Haus?“

„— Ja, mein Herr!“

„— Iſt fuͤr die Dame, die hier geſchlafen hat, auch gehoͤrig geſorgt worden?“ 3

„— O ja, mein Herr... ſeien Sie ganz beruhigt, dieſer Dame ging nicht das Geringſte ab; ſie iſt oben... zwar, weil ſie ganz allein iſt, ſagt ſie, es fange ihr langweilig zu werden an.“

„— Geduld... dieſer Herr hier wird ihr Geſellſchaft leiſten. Und das Fruͤhſtuͤck, iſt es beſtellt worden?“

„— Ja, mein Herr... ol es wird ausgezeichnet ſein... ich ſelbſt war bei dem Traiteur..“

„— Dieſer kleine Schelm iſt ſehr verſtaͤndig!“ ſagte Darena, ſich gegen Cherubim wendend; ich empfehle

Ihnen denſelben, wenn Sie Etwas nothig haben ſollten. Nun, mein lieber Freund, da Sie in der Naͤhe Ihrer Schoͤnen ſind, will ich Sie verlaſſen.“

„Wie... Sie verlaſſen mich?“ rief Cherubim bei⸗ nahe aͤrgerlich aus.*

„— Aber es ſcheint mir, ich habe nichts mehr hier