Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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er die Eleganz und Pracht der Wohnung de ſchoͤnen Tänzerin rühmte. Nie hatte er in en⸗ etmas geſehen, das ſich mit dem Beroir einer Dame von der großen Oper vergleichen ließe.

Heinrichs Abenteuer war Gegenſtand der Unter⸗ haltung während des Frühſtücks. Die Dame lachte viel darüber und verſprach ihm, es ſolle die Tags⸗ neuigkeit werden. Heinrich war erſtaunt, ebenſo⸗ viel Weltton als Geiſt an einer Theaterprinzeſſin zu finden; was ihn aber am meiſten überraſchte, war ihr zurückhaltendes Weſen und die Hinder⸗ niſſe, welche man ſeinen Liebesausbrüchen entgegen⸗ ſetzte. Büllkich wußte nicht, daß eine Frau, die ſich verkauft, ſchwerer zu beſiegen iſt als eine Frau, die ſich hingibt: die eine folgt der Neigung ihres Herzens, während die andere ihre Gunſt⸗ bezeigungen hinauszielt, um ſie theurer bezahlt zu machen.

Heinrich und ſeine Schöne waren im Geſpräche begriffen, als man der Dame meldete, es wünſche ſie Jemand zu ſprechen.Ich habe ſchon geſagt,

ich ſei für Niemand zu Hauſe, rief ſie voll Un⸗ 3 geduld aus. Man erwidert ihr, es ſei Jemand, der durchaus eintreten wolle. Da bat ſie Hein⸗ rich, er möchte für einen Augenblick in ihren Sa⸗ lon gehen, mit dem Vorgeben, es ſei ihre Putz⸗ macherin, und ſie wolle dieſelbe ſchnell abfertigen.

Heinrich ſchien bereitwillig, ſich zu entfernen; da er aber, um in den Salon zu gelangen, durch ein Cabinet mit Glasthüre gehen mußte, das ans