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gewinnen. Mittlerweile begnügte er ſich mit einem Pferd für ſein Cabriolet und einer Brillantnadel für ſich; dann entließ er ſeine Kaufleute mit dem Verſprechen, ſie bald wieder zu ſehen.
Endlich erſchien der andere Tag; Heinrich er⸗
wartete ihn voll Ungeduld, denn Reichthum ſchützt
nicht vor Langeweile. Nach Vollendung ſeiner aus⸗ geſuchten Toilette, ſtieg er in ſein Cabriolet und ſchlug den Weg nach dem Boulevard des Italiens ein.
Es war nicht weit von zwölf Uhr; um dieſe Stunde ſind die Straßen von Paris mit Menſchen angefüllt, namentlich in einem ſo beſuchten Quar⸗ tier wie das, wohin er ſich begab. Brennend vor Begierde, bei ſeiner Schönen einzutreffen, trieb unſer junger Mann ſein Pferd wie ein Tollhäusler anz ſchon mehrmals war er nahe daran, Jemand zu überfahren, und nur ſeiner Geſchicklichkeit ver⸗ dankte er die Vermeidung von Unglücksfällen; als er aber um eine Ecke bog, erblickte er den Wagen eines Kärrners nicht, der auf ihn zukam; der Fuhrmann, nach dem Gebrauch dieſer Leute, weicht einem Cabriolet nicht aus; Heinrich ſtößt gewalt⸗ am an die Räder des Karrens; ſein leichtes Fuhr⸗ werk war nicht ſtark genug, gegen einen ſolchen Wagen in den Kampf zu treten: es ſtürzt um und wirft im Fall ein altes Weib nieder, die gerade aus einem Laden trat, wo ſie Lunge für ihre Katze gekauft hatte.
Die Rufe:„zu Hülfe!.. ich bin todt!...“ und das umgeſtürzte Cabriolet zogen bald eine


