Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Da er wohl einſah, daß er ihr ſeine Gefühle nicht erklären könne, ſo lange ſie dieſen Menſchen bei ſich habe, beſchränkte er ſich darauf, beim Weg⸗ gehen aus dem Theater Frank ihrem Wagen nach⸗ zuſchicken und ihm aufzugeben, einige Nachrichten über dieſe Dame einzuziehen.

Heinrich wartete voll Ungeduld auf die Ruͤck⸗ kunft ſeines Dieners, und wie er dieſen von Wei⸗ tem anſichtig ward, rief er ihm entgegen:Nun, Frank, bringſt Du mir gute Nachrichten? Ja, gnädiger Herr, vortreffliche. Weißt⸗Du die Wohnung der fraglichen Dame? Ja, Herr, ein prächtiges Haus auf dem Boulevard des Ita- liens. Gut! und haſt Du etwas Weiteres er⸗ fahren? Ja, gnädiger Herr! der Pförtner des Hauſes iſt juſt ein großer Schwätzer und machte keine Umſtände, mit mir zu plaudern. Bravo, Frank! Nun wohlan! dieſe Dame? Iſt eine Operntänzerin. Eine Tänzerin von der großen Oper! ſprach Heinrich bei ſich ſelbſt, Teufel! mit ſolchen Frauenzimmern iſt viel zu gewinnen und diel zu verlieren! Ich weiß noch mehr, fuhr Frank fort, der dicke Mann, der bei ihr war, iſt ein ehemaliger Lieferant, der ſie wie eine Prin⸗ zeſſin unterhält, weil, wie Sie wiſſen, gnädiger Herr, es zum guten Ton gehört, eine Operntän⸗ zerin zu unterhalten. Ah! es gehört zum guten Ton, Frank? Ja, Herr, auch hat die Ihrige als Liebhaber ſchon zwei ruſſiſche Fürſten, vier

Finanzmänner, ſechs Engländer, zehn General⸗