Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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hundertmal ſchwierigeren Stoß gewonnen, nahm ſeinen Ball ſo auf der entgegengeſetzten Seite, daßt er, ſtatt ihn zu machen, ſelbſt verlief!... Da gab ich, Verzweiflung im Herzen, Alles hin, was ich beſaß; es beſtand in zwanzig Louisd'or, weniger ſechs Franken. Mein Gegner hatte die Güte, mir das Fehlende zu erlaſſen, und ich ging aus dem Café, das Verhängniß verfluchend, das mich mit dieſem Fremden zuſammengeführt.

Heinrich konnte nicht umhin, über das Aben⸗ teuer des armen Frank zu lachen; er entſchädigte ihn indeß für ſeinen Verluſt und forderte ihn auf, ein anderes Mal klüger zu ſein, und ſich beſonders vor jenen vorgeblichen Fremden zu hüten, welche ſich nur für ſolche ausgeben, um die wirklichen beſſer zu betrügen.

Heinrich war ſchon einige Tage in Paris, als er eines Abends im Theater hinter eine Dame zu ſitzen kam, welche ſeine Aufmerkſamkeit zu ver⸗ dienen ſchien; ſie war in der That ſchlank, wohl⸗ geſtaltet, von angenehmer Haltung und ſchien die Blicke, welche ihr Nachbar ihr zuwarf, nicht mit Gleichgültigkeit zu ſehen. Heinrich, entzückt über ſeine neue Eroberung, hätte gerne mit ihr ſprechen mögen: aber ſie hatte einen dicken, mit Koſtbar⸗ keiten und Diamanten überladenen Mann bei ſich, der ſo ziemlich einem in Ruhe lebenden Ochſen⸗ händler gleichſah, ebenſo verlegen über ſeine zwei Uhren wie über ſeinen dicken Bauch ſchien, und für ſich allein drei Viertheile der Loge einnahm.