Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Vierzehntes Kapitel.

Paris.

Heinrich und ſein Diener trafen nach kurzem Aufenthalt in Turin und Lyon zu Paris ein, ohne daß ihnen etwas Bemerkenswerthes begegnet wäre.

Wahrlich, gnädiger Herr, ſprach Frank zu ſeinem Gebieter beim Eintritt in die Hauptſtadt des Vergnügens und der Heiterkeit, auf den erſten Anblick gefällt mir dieſe Stadt beſſer als alle, durch die wir bis jetzt gekommen ſind. Da ſehen Sie einmal all dieſe hin- und herrennenden Leute; eine immerwährende Bewegung!... Bei jedem Schritte finde ich Gegenſtände, die die Neugierde erregen, wollte man hier auch traurig ſein, könnte man's doch nicht. Und die Frauen, Herr... die ſind reizend.. Sagen Sie offen, haben Sie irgendwo welche geſehen, die ſolche Haltung, ſolche Anmuth, ſolche Eleganz hätten... welche die Män⸗ ner mit einem ſo ſchmeichelhaften, ausdrucksvollen Lächeln anblicken?... Ach, gnädiger Herr! ich bin ganz entzückt!.. Zum Teufel!... Frank, Du wirſt beredt! Der Anblick begeiſtert mich, Herr... Laß Deinen Anblick und beſchäftigen wir uns mit Aufſuchung eines Hôtels, wo ich an⸗ ſtändig wohnen kann.

Heinrich quartirte ſich im Viertel der Chaussée d'Antin ein, und noch denſelben Abend durchſtreifte er die beſuchteſten Schauſpiel⸗ und Caféhäuſer der