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in der Hand, aus der kleinen Straße hervorkam und gerade auf Heinrich zuging.„Ihr ſeid pünkt⸗ lich, ſagte er zu dem letztern, ſo iſt's gut: folgt mir, ich führe Euch zur Gräfin.— Und warum treten wir nicht durch dieſe Thüre ein? fragte Heinrich den Unbekannten.— Weil Ihr von Jeder⸗ mann geſehen würdet, und da eine geheime Pforte auf die Straße hier führt, hat mir die Frau Gräfin aufgetragen, Euch durch dieſe einzuführen. — Voran alſo, ich folge Euch.“
Heinrich ſtellte ſich, als folge er ſeinem Führer ohne Mißtrauen! aber er zog ſachte ſeine Piſtole unter ſeinem Mantel hervor und hielt ſich auf Alles gefaßt. Kaum waren ſie um die Straßenecke herum, als zwei andere Männer aus einem Hin⸗ terhalt hervorbrachen und unverſehens auf Heinrich losſtürzten. Unſer Held empfing ſie mit der Piſtole in der Hand, und unverweilt auf ſie abfeuernd, ſtreckte er beide leblos zu Boden.
Wie der Mann mit der Laterne ſeine Kame⸗
raden fallen ſah, dachte er nur noch an ſeine Flucht.
Heinrich lief hinter ihm her, aber ſein Meuchel⸗ mörder kannte die Schleichwege der Stadt beſſer und entſchwand ſeinen Blicken ſchnell. Sich be⸗ ſinnend, daß, wenn er dieſen verfolgen wolle, er auf eine noch großere Zahl ſtoßen könne, hielt es Heinrich für klüger, in ſeinen Gaſthof zurückzukehren, und nach vielen Umwegen fand er ihn endlich wieder.
„Oh! oh! es ſcheint der Abend war hitzig,


