Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Dreizehntes Kapitel.

Fortſetzung des vorhergehenden.

Am andern Morgen, bei Tagesanbruch, erlangte Heinrich die Erlaubniß der Marquiſin, ſich nach Hauſe zu begeben. Nachdem er aufs Zärtlichſte Abſchied genommen, öffnete er leiſe die Thüre des Kabinets und ging die Treppe hinab; kaum hatte er einige Schritte gemacht, als Julie dicht vor ihm ſtand.Wie! Sie ſind's, mein Herr? Ja,

Julie, ich ſelbſt. Und wie ſind Sie aus Ihrem

Schranke herausgekommen? Ich that, ſo gut ich konnte; aber in Wahrheit, liebe Julie, ich bin jetzt zu müde, um Dir's erzählen zu können. Wenn Sie jetzt, wo die Frau Marauiſin ſchläft, in mein Zimmer heraufkommen möchten.. Nein, Theuerſte, es iſt Zeit, nach meinem Gaſt⸗ hofe zurückzukehren; dieſen Abend will ich Dir

ſagen, was Du wiſſen willſt. Mit dieſen Worten

ging Heinrich die Treppe hinab und verließ eilends das Hötel der Marquiſin. Wahrhaftig, ich begreife gar nicht, ſprach

Julie bei ſich ſelbſt; und voll Ungeduld erwartete

ſie den Augenblick, wo ſie ſich zu ihrer Gebieterin begeben mußte. Gegen die Mittagsſtunde klingelte die Marquiſin. Julie ging in größter Eile hinab, nicht wiſſend, ob ſie fürchten oder hoffen ſollte; aber wie angenehm ward ſie überraſcht, als ſie ihre Gebieterin in der herrlichſten Laune ſah, und