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Was war zu thun?...„Wahrlich, dachte Heinrich, beſſer, für einen Liebhaber zu gelten, als für einen Dieb; überdies noch das einzige Mittel, das mir bleibt, und ich will mich aus der Sache ziehen, ſo gut ich kann. Mit dieſem Entſchluß trat Hein⸗ rich zu der Marquiſin und ſagte: Werden Sie meine Kühnheit entſchuldigen, Madame? Nur eine Liebe wie die nemnne iin Sie vermögen, meinen Schritt zu verzeihen.“
„Wie, Herr von Framberg, Sie ſind's!.. um dieſe Stunde!... in meinem Zimmer!— Ja, Madame, es gelang mir, Ihre Dienerin Julie zu gewinnen; von meiner flammenden Liebe für ihre Gebieterin gerührt, verbarg ſie mich in Ihrem Gemach...— Wär's möglich? ach, jetzt wundre ich mich nicht mehr über ihre Verlegenheit!.. Aber das iſt abſcheulich!... etwas Entſetzliches!... Die Verwegenheit zu hobon, zu.— Wie! Sie ſind fühllos für die zärtlichſte Liebe?... Nun wohlan, dann entferne ich mich, gnädige Frau, ich fliehe Sie für immer..— Halten Sie ein!... Und wohin wollen Sie jetzt gehen? Sieht man Sie aus meinen Gemächern kommen, ſo bin ich verloren!..— Gut denn, gnädige Frau! was befehlen Sie?— Bleiben Sie alſo! es muß wohl ſein, als einziges Mittel, meinen Ruf zu retten!..“ Heinrich blieb und that ſo wohl daran, daß Tön die Marquiſin am andern Morgen aufforderte, ſe noch nicht zu verlaſſen.
Paul de Kock. IX. 8


