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lange Reihe nicht erleuchteter Zimmer, ſagte ihm hier⸗ auf in einem kleineren Gemache, wo man anhielt, er möchte einen Augenblick warten, und ließ ihn in der Dunkelheit allein.
„Was will das heißen? dachte Heinrich, als er ſich ſelbſt überlaſſen war. Dieſes Abenteuer nimmt eine ganz pikante Wendung. Doch vergeſ⸗ ſen wir nicht, daß wir in Italien ſind, und Italien das Land der Wunder iſt.“ Auf alle Fälle gerüſtet, ſetzte er ſich auf einen Sopha und ſchlief in Ex⸗ wartung der Fortſetzung dieſer Begebenheit ein.
„Wie, Sie ſchlafen? ſprach ein ſanftes Stimm⸗ chen, wobei man Heinrich leicht rüttelte.— Du biſt's, reizende Julie! antwortete Heinrich erwa⸗ chend. Es ſcheint mir, Du ließeſt mich ziemlich lange ſchlafen. Julie(denn ſie war es) bekannte, er ſei ſchon länger als eine Stunde da, und ſie
hätte ſogar gefürchtet, er möchte ſich entfernt
haben.— Ei! und wohin ſollte ich gegangen ſein, da ich die Kreuz⸗ und Quergänge dieſes Hötels nicht kenne? Warum aber haſt Du mich ſo lange allein gelaſſen?— Weil die Frau Marquiſin mich rufen ließ und ich nicht bälder abkommen konnte... Aber laſſen Sie mich doch, mein Herr... ich bitte Sie; ich habe Ihnen etwas ſehr Wichtiges zu ſagen.— Das ſagſt Du mir ein ander Mal.— Nein, mein Herr.. Aber ſo hören Sie doch auf⸗). Wenn die Frau Marquiſin käme.. Der großen Anſtrengungen Juliens ungeachtet, benützte Heinrich die Dunkelheit, um ſeine Kühnheit
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