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dieſe Empfehlung hin, mit Artigkeiten überhäuften
und ihm alle Aufmerkſamkeit erwieſen.
In einem ſo glänzenden Cirkel war unſer Held noch nie geweſen. Von reizenden Frauen umge⸗ ben, welche ſich um ſeine Eroberung zu ſtreiten ſchienen, und durch die Zuvorkommenheit der Mar⸗ quiſin geſchmeichelt, glaubte er ſich auf der höch⸗ ſten Stufe der Ehre.
Da er ſich inmitten ſo vieler Leute nicht häufig mit der Marquiſin unterhalten konnte, ſetzte er ſich, um die Zeit zu tödten, an einen Spieltiſch. Bald ſteigerte das vor ihm ſchimmernde Gold ſeine Ein⸗ bildungskraft; und da er überdies den Mitſpie⸗ lenden gleichthun wollte, verlor er in einem Nu Alles, was er bei ſich hatte.
Hierauf ging er ruhig im Salon umher, die verſchiedenen Perſonen der Verſammlung genauer betrachtend, als er am Eingang zu bemerken glaubte, daß ihm Jemand winkte. Der Gedanke an Julie, die er noch nicht geſehen, trat augenblicklich vor ſeinen Geiſt; und mit der Abſicht, ſich von der Wahrheit zu überzeugen, verabſchiedete er ſich
von der Marquiſin. Dieſe ſagte, ſie erwarte ihn
den andern Morgen beim Frühſtück: er verſprach zu kommen und verließ langſamen Schrittes den Salon.
Kaum lag die Thürſchwelle hinter ihm, als ihn eine Frau bei der Hand nahm und ihr zu fol⸗ gen bat. Heinrich erkannte Julie nicht, doch ließ er ſich führen. Man wanderte mit ihm durch eine


